Jenbach gegen Pöchlarn
Voller Zuversicht fuhren wir zu den ersten 3 Runden der 1. Bundesliga nach Wien. Es waren jedoch einige Fragen offen. Können wir die Form der letzten beiden Jahren beibehalten? Können wir die Siegesserie fortsetzten? Wie läuft es Baden?
Hier gleich die Antworten: Schlosser und Gustafsson lief es nicht so gut. Trotzdem konnten wir alle 3 Begegnungen gewinnen und unsere Serie auf 25 Siege in Folge ausbauen. Die Badener zeigten sich von ihrer starken Seite, gewannen auch alle 3 Begegnungen und konnten sogar 1 ½ Brettpunkte mehr als wir sammeln. Zum großen Showdown kommt es am 1.3. in St. Veit. In dieser Begegnung gegen Baden wird wohl eine Vorentscheidung um den Meistertitel fallen.
In diesem Jahr gibt es einige starke Mannschaften und keine, die auf jeden Fall absteigt. Jenbach und Baden ragen aber doch heraus und sind Titelfavoriten.
1.Runde: Sparkasse Jenbach – Pöchlarn 4½:1½
Ein klarer Sieg. Gustafsson, Schlosser und Lehner remisierten ihre Schwarzpartien, Volokitin, Gyimesi und Bönsch gewannen mit Weiß. Hervorheben kann man den Sieg von Volokitin gegen den Österreicher Fauland. Im Endspiel hatte Fauland trotz 4 Mehrbauern mit Turm und Läufer gegen das Läuferpaar und Turm von Volokitin keine Chance.
2. Runde: Feffernitz – Sparkasse Jenbach 2:4
Diesmal gewannen Gyimesi, Bönsch und Lehner, Volokitin remisierte gegen den jungen, stark spielenden Slowenen Lenic, Schlosser remisierte gegen Novak und Gustaffson verlor überraschend gegen Sebenik. Nach dem Verlauf der Partie erwarteten wir und ein Remis. Noch beim 49. Zug zeigte die Analyse Ausgleich. Nach 2 schwachen Zügen war die Partie verloren.
3. Runde: Sparkasse Jenbach – Fürstenfeld 3½:2½
An diesem Tag hatten wir Glück. 5 Mal Remis und ein Sieg von Bönsch. Radnetter hatte gegen Lehner deutliche Vorteile, konnte sie aber nicht nutzen und die Partie endete Remis.
Alles in Allem sind wir sehr zufrieden. Wir konnten alle Begegnungen gewinnen und gingen, wie schon erwähnt, in 25 Wettkämpfen in Folge als Sieger von den Brettern.
Weitere Fotos unter dem Button 1. Bundesliga!
Der Stephanitag wurde zum gelungenen Blitznachmitag und -abend. 38 Teilnehmer gaben sich im Trauungssaal der Gemeinde Jenbach ein Stelldichein. Gespielt wurde in 4 Gruppen A - D sowohl die Vorrunden als auch das Finale.
Die Gesamtwertung, in Gruppe A gewann der Österreichische Blitzmeister, FM Fabian Platzgummer (Raika Zillertal). Auf den Plätzen 2 und 3 folgten IM Thomas Reich (SK Sparkasse Jenbach) und FM Thomas Lentrodt (SK Bayern München).
Die Gruppe B gewann souverän Daniel Schnegg (SK Sparkasse Jenbach) mit 9 aus 9 Punkten, gefolgt von Dino Hajdarevic (HAS / HAS IBK) und Norbert Kranwitter (SK Kufstein).
Die C-Gruppe entschied Oliver Mikulic (SKRochade Rum) vor Georg Karrer (Langkampfen) und Lorenz Forer (SK Potzneusiedl) für sich.
Der Sieg in Gruppe D ging an Philipp Sovago (HAK /HAS IBK) vor Walter Zambelli (SK Ehrenburg Südtirol) und MAg. Wilhelm Rastner (Potzneudiedl).
Ergebnisse:
Vorrunde Gruppe A: http://chess-results.com/tnr62853.aspx?lan=0
Vorrunde Gruppe B: http://chess-results.com/tnr62854.aspx?lan=0
Vorrunde Gruppe C: http://chess-results.com/tnr62855.aspx?lan=0
Vorrunde Gruppe D: http://chess-results.com/tnr62852.aspx?lan=0
Finale Gruppe A: http://chess-results.com/tnr62860.aspx?lan=0
Finale Gruppe B: http://chess-results.com/tnr62864.aspx?lan=0
Finale Gruppe C: http://chess-results.com/tnr62861.aspx?lan=0
Finale Gruppe D: http://chess-results.com/tnr62863.aspx?lan=0
Ende November veranstaltete der ÖSB in den Lokalitäten des Schachklub Sparkasse Jenbach eine zweitägige Weiterbildung für seine Trainer.
Mit GM Iossif Dorfman konnte dafür einer der weltweit besten Trainer als Vortragender gewonnen werde. Dorfman war 4 Jahre Sekundant von Kasparov und der „Entdecker“ und Trainer des französischen Super-GMs Bacrot. Heute arbeitet er u.a. mit der Spitzenspielerin Katharina Lahno zusammen. So war es nicht verwunderlich, dass das Seminar bald ausgebucht war. Dorfman erläuterte in 10 Trainingsstunden „seine Schach-Methode“, die im Wesentlichen auf dem Abschätzen von statischen und dynamischen Möglichkeiten beruht. Den österreichischen Trainern wurden zum Teil völlig neue Blickwinkel auf das Spiel und das Training vermittelt. Auch als Autor von Schachbüchern genießt Dorfman höchstes Ansehen. „Die Schachmethode“ und „Der kritische Augenblick“ sind Standartwerke der Trainerliteratur. Der Schachclub Jenbach und der Tiroler Präsidenten Hans-Peter Haspinger konnten den Teilnehmern ein sehr gutes Trainingsumfeld bieten. Am Samstagabend leitete Organisator IM Harald Schneider-Zinner ein Trainerworkshop. Neue Methoden des Visualisierungstrainings wurden vorgestellt und über das Berufsfeld der „Freizeitpädagogen“ berichtet. A-Trainer Martin Egger informierte über die Schachsportschule Neumarkt. (wk, Text/Info: Harald Schneider-Zinner)
Vom 4. - 6. 11. fanden die Runden 4-7 der 2. Bundesliga-West in Hohenems statt.
Ein Bericht findet sich unter der Rubrik Bundesliga.
Bereits in der ersten Oktoberhälfte starteten die Mannschaften der 2. Bundesliga West in die neue Saison. Absam unterstrich seine Ambitionen auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga mit dem Einsatz
von vier Großmeistern in den drei Auftaktrunden. Dieses Quartett punktete kräftig und bescherte den Tirolern die Tabellenführung (6 Mannschaftspunkte). Falls Absam weiterhin seine spielstarken
Legionäre ans Brett bringt, sollte es diesmal mit dem Titel klappen. Nur zwei Runden wurden am ersten Spieltermin der 2. Bundesliga Ost gespielt. Mit 4 Mannschaftspunkten führen Husek Wien und
Wulkaprodersdorf. Da sich viele Teams an den vorderen Brettern noch verstärken können, ist es hier schwer, Prognosen über den Titelkampf abzugeben. Mittlerweile erfolgte auch der Auftakt der 2.
Bundesliga Mitte. Nach drei Runden führen Wolfsberg und etwas überraschend St. Valentin mit je 6 Mannschaftspunkten. Mit den drei starken Großmeistern an den vorderen Brettern sollte Wolfsberg
der Favorit auf den Titel sein. Jedoch unternimmt auch Ansfelden - verstärkt mit GM Babula - einen neuerlichen Anlauf auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Ein Top-Resultat gelang Martin
Neubauer, der ebenso wie in der Deutschen Bundesliga gegen drei Großmeister 2,5 Punkte erzielte. Trotzdem liegt sein Verein St. Veit mit 0 Mannschaftspunkten gemeinsam mit Austria Graz am
Tabellenende. (em)
schachbundesliga.at, Ergebnisse bei chess-results: 2.
Bundesliga West, 2. Bundesliga Ost, 2. Bundesliga Mitte