Ehrung für Anita und Markus Stangl
Am 22.04. vor Beginn der Bundesligarunden haben wir die Gelegenheit genützt, um in einem würdigen Rahmen unsere langjährigen Mitglieder (16 Jahre) und Sponsoren, Anita und Markus Stangl die goldene Ehrennadel des Schachklub Sparkasse Jenbach zu verleihen.
Wir bedanken uns bei Anita und Markus, die uns in dieser Zeit als Spieler und Sponsoren, weit über den üblichen Rahmen, unterstützt haben. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, den Weg zu gehen, der uns zu zwei Meistertiteln geführt hat.
Vizemeister der Saison 11/12 Sparkasse Jenbach
Leider haben wir die Chance auf den 3. Meistertitel in Folge vergeben. In den letzten 32 Partien sind wir bei 2 Unentschieden 30 mal als Sieger von den Brettern gegangen. In der 33. Partie setzte es nach drei Saisonen die 1. Niederlage und das hat uns gleich den Titel gekostet.
8. Runde: Sparkasse Jenbach – St. Veit/Glan 3:3
Eigentlich haben wir schon in dieser Runde den Titel verspielt. ELO-mäßig St. Veit weit überlegen, schafften wir nur ein 3:3. Ausgerechnet unsere Topscorer Volokitin und Bönsch verloren ihre Partie mit Weiß. Bischoff und Lehner gewannen, Schlosser und Gyimesi spielten Remis.
9. Runde: Hohenems – Sparkasse Jenbach 2:4
Auch ein Zittersieg. Wie die Partie von Volokitin enden würde, stand lange in den Sternen. Letztlich setzte sich seine Klasse durch und er gewann. Bischoff siegte ebenfalls. Gyimesi, Schlosser, Bönsch und Lehner remisierten.
10. Runde: Sparkasse Jenbach – Wulkaprodersdorf 4 ½ : 1 ½
Endlich wieder ein starker Auftritt unserer Mannschaft gegen die Drittplatzierten aus Wulkaprodersdorf, der Hoffnung für die letzte Runde machte. Volokitin, Schlosser und Bönsch gewannen, Gyimesi, Bischoff und Lehner remisierten.
11. Runde: Maria Saal – Jenbach 4:2
Diese Begegnung nahm von Anfang an keinen guten Verlauf. Unsere Topscorer Voloktin und Bönsch standen bald schlechter und konnten ihre Partien trotz harter Gegenwehr nicht mehr drehen. Lehner konnte seinen Vorteil nicht verwerten und remisierte, ebenso wie Gyimesi, Schlosser und Bischoff, die sich nie einen Vorteil erspielen konnten.
Zu allem Überfluss standen auch die Badener am Rande einer Niederlage. Die letzte laufende Partie in dieser Begegnung war die alles Entscheidende. Leider gab der Wulkaprodersdorfer Krämer seine Partie mit einem Minusbauern in Zeitnot auf. Laut Analyse einiger starker Spieler, war ein Remis möglich. Somit war der Traum vom dritten Meistertitel in Folge geplatzt.
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Obwohl unsere Mannschaft dieses Wochenende gut spielte, reichte es zum Klassenerhalt ganz knapp nicht.
ASK Salzburg : Sparkasse Jenbach 2½:3½
Ein Sieg der die Hoffnung wieder aufkeimen ließ. 5 Remis und ein Sieg von Micheli.
Sparkasse Jenbach : Ranshofen 3:3
Gegen die starken Ranshofner ein gutes Ergebnis. 4 Unentschieden, ein Sieg von Höllrigl und eine Niederlage von Anna-Lena Schnegg.
Schwarzach : Sparkasse Jenbach 3½:2½
Eine knappe und nicht notwendige Niederlage gegen die mit 2 GMs und 2 IMs stark aufgestellten Schwarzacher. Die Siege von Deglmann gegen GM Zelcic und Anna-Lena Schnegg gegen Stöckl nützten wegen der Niederlagen von Reich, Hölrigl und Daniel Schnegg der Mannschaft nichts.
Letztlich fehlte nur 1 Brettpunkt um die Klasse zu halten.
Zu erwähnen bleibt noch, dass Deglmann dieses Wochende 2 Punkte gegen 3 GMs erspielte.
Sparkasse Jenbach gegen Baden
Mit etwas gemischten Gefühlen fuhren wir zu den Runden 4 – 7 in St. Veit. Wir hatten einige Ausfälle zu verkraften. Peter Acs war aus beruflichen Gründen verhindert. Oliver Lehner sagte wegen eines Todesfalles in der Familie und Markus Stangl wegen Krankheit kurzfristig ab. Wir müssen uns bei Thomas Reich für das kurzfristige Einsprigen bedanken, da auch Jan Gustafsson nur 2 Tage bleiben konnte.
4. Runde Sparkasse Jenbach : Baden 3:3
Nach der schnellen und nicht notwenigen Niederlage von Gustafsson gegen Balogh gerieten wir auf die Verliererstraße. Volokitin, Schlosser und Bischoff hatten ausgeglichene Stellungen, Bönsch und Gyimesi leichte Vorteile. Man wusste keineswegs, ob diese Vorteile zu einem Sieg reichen würden. Die Partie von Bönsch gegen Shengelia endete Remis, Gyimesi gewann nach langem, zähem Kampf gegen Socko. Somit war das 3:3 gerettet.
5. Runde SPGM Wörgl/Kufstein : Sparkasse Jenbach 0:6
Außer, dass wir an jedem Brett klar ELO-stärker waren und 6:0 gewannen, gibt es über die Begegnung nicht viel zu sagen. Wichtiger für uns war wohl die überraschende 3½ : 2½ Niederlage der Badener gegen Fürstenfeld. In dieser Begegnung zeigten die Badener Nerven. Obwohl sie auf Brett 1 und 5 klare Gewinnstellungen hatten, versandeten die Partien ins Remis und auf Brett 6 verlor Lendwai eine Remisstellung. Trotz der klaren ELO-Überlegenheit gelang ihnen an keinem Brett ein Sieg.
6. Runde Sparkasse Jenbach : Zwettl 4½: 1½
Lange standen die Partien ausgeglichen und im Gesicht des Zwettler Mannschaftsführers sah man Freude und Hoffnung. Letztlich siegten wir klar. Es gewannen Volokitin, Schlosser und Bönsch, es remisierten Reich, Bischoff und Gyimesi, wobei letzterer 162 Züge spielte. Nur die 50 Züge-Regel verhinderte den Gewinn.
7. Runde Salzburg : Sparkasse Jenbach 2:4
Das Ergebnis spricht für sich, aber an diesem Tag ließen wir uns vom „Badener Virus“ anstecken. Schlosser remisierte eine Gewinnstellung und Bischoff verlor eine Remisstellung, Reich spielte Remis. Aber auf die Topscorer dieser Saison war Verlass. Volokitin, Gyimesi und Bönsch gewannen. Nicht umsonst führen diese 3 Spieler die Liste der Punkte-Besten der gesamten Meisterschaft an.
Abschließend ist noch zu sagen, dass wir uns für die Schlussrunden in Jenbach vom 19. – 22. April eine gute Ausgangsposition geschaffen haben. Auf den Lorbeeren ausruhen ist jedoch nicht angesagt! Eine Niederlage bei einem Sieg vom Baden genügt und der Traum vom 3-fachen Meister platzt.
Damenbundesliga:
In St. Veit startete erstmals die „Damen-Schachbundesliga“. Die „Tiroler Freundinnen“ mit Anna-Lena Schnegg und Helene Mira starteten mit 3 Siegen und einer Niederlage gut ins Turnier und belegen gemeinsam mit Vorarlberg den 3. Rang. In Jenbach werden die restlichen 3 Runden stattfinden.
Jenbach gegen Pöchlarn
Voller Zuversicht fuhren wir zu den ersten 3 Runden der 1. Bundesliga nach Wien. Es waren jedoch einige Fragen offen. Können wir die Form der letzten beiden Jahren beibehalten? Können wir die Siegesserie fortsetzten? Wie läuft es Baden?
Hier gleich die Antworten: Schlosser und Gustafsson lief es nicht so gut. Trotzdem konnten wir alle 3 Begegnungen gewinnen und unsere Serie auf 25 Siege in Folge ausbauen. Die Badener zeigten sich von ihrer starken Seite, gewannen auch alle 3 Begegnungen und konnten sogar 1 ½ Brettpunkte mehr als wir sammeln. Zum großen Showdown kommt es am 1.3. in St. Veit. In dieser Begegnung gegen Baden wird wohl eine Vorentscheidung um den Meistertitel fallen.
In diesem Jahr gibt es einige starke Mannschaften und keine, die auf jeden Fall absteigt. Jenbach und Baden ragen aber doch heraus und sind Titelfavoriten.
1.Runde: Sparkasse Jenbach – Pöchlarn 4½:1½
Ein klarer Sieg. Gustafsson, Schlosser und Lehner remisierten ihre Schwarzpartien, Volokitin, Gyimesi und Bönsch gewannen mit Weiß. Hervorheben kann man den Sieg von Volokitin gegen den Österreicher Fauland. Im Endspiel hatte Fauland trotz 4 Mehrbauern mit Turm und Läufer gegen das Läuferpaar und Turm von Volokitin keine Chance.
2. Runde: Feffernitz – Sparkasse Jenbach 2:4
Diesmal gewannen Gyimesi, Bönsch und Lehner, Volokitin remisierte gegen den jungen, stark spielenden Slowenen Lenic, Schlosser remisierte gegen Novak und Gustaffson verlor überraschend gegen Sebenik. Nach dem Verlauf der Partie erwarteten wir und ein Remis. Noch beim 49. Zug zeigte die Analyse Ausgleich. Nach 2 schwachen Zügen war die Partie verloren.
3. Runde: Sparkasse Jenbach – Fürstenfeld 3½:2½
An diesem Tag hatten wir Glück. 5 Mal Remis und ein Sieg von Bönsch. Radnetter hatte gegen Lehner deutliche Vorteile, konnte sie aber nicht nutzen und die Partie endete Remis.
Alles in Allem sind wir sehr zufrieden. Wir konnten alle Begegnungen gewinnen und gingen, wie schon erwähnt, in 25 Wettkämpfen in Folge als Sieger von den Brettern.
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Der Stephanitag wurde zum gelungenen Blitznachmitag und -abend. 38 Teilnehmer gaben sich im Trauungssaal der Gemeinde Jenbach ein Stelldichein. Gespielt wurde in 4 Gruppen A - D sowohl die Vorrunden als auch das Finale.
Die Gesamtwertung, in Gruppe A gewann der Österreichische Blitzmeister, FM Fabian Platzgummer (Raika Zillertal). Auf den Plätzen 2 und 3 folgten IM Thomas Reich (SK Sparkasse Jenbach) und FM Thomas Lentrodt (SK Bayern München).
Die Gruppe B gewann souverän Daniel Schnegg (SK Sparkasse Jenbach) mit 9 aus 9 Punkten, gefolgt von Dino Hajdarevic (HAS / HAS IBK) und Norbert Kranwitter (SK Kufstein).
Die C-Gruppe entschied Oliver Mikulic (SKRochade Rum) vor Georg Karrer (Langkampfen) und Lorenz Forer (SK Potzneusiedl) für sich.
Der Sieg in Gruppe D ging an Philipp Sovago (HAK /HAS IBK) vor Walter Zambelli (SK Ehrenburg Südtirol) und MAg. Wilhelm Rastner (Potzneudiedl).
Ergebnisse:
Vorrunde Gruppe A: http://chess-results.com/tnr62853.aspx?lan=0
Vorrunde Gruppe B: http://chess-results.com/tnr62854.aspx?lan=0
Vorrunde Gruppe C: http://chess-results.com/tnr62855.aspx?lan=0
Vorrunde Gruppe D: http://chess-results.com/tnr62852.aspx?lan=0
Finale Gruppe A: http://chess-results.com/tnr62860.aspx?lan=0
Finale Gruppe B: http://chess-results.com/tnr62864.aspx?lan=0
Finale Gruppe C: http://chess-results.com/tnr62861.aspx?lan=0
Finale Gruppe D: http://chess-results.com/tnr62863.aspx?lan=0
Ende November veranstaltete der ÖSB in den Lokalitäten des Schachklub Sparkasse Jenbach eine zweitägige Weiterbildung für seine Trainer.
Mit GM Iossif Dorfman konnte dafür einer der weltweit besten Trainer als Vortragender gewonnen werde. Dorfman war 4 Jahre Sekundant von Kasparov und der „Entdecker“ und Trainer des französischen Super-GMs Bacrot. Heute arbeitet er u.a. mit der Spitzenspielerin Katharina Lahno zusammen. So war es nicht verwunderlich, dass das Seminar bald ausgebucht war. Dorfman erläuterte in 10 Trainingsstunden „seine Schach-Methode“, die im Wesentlichen auf dem Abschätzen von statischen und dynamischen Möglichkeiten beruht. Den österreichischen Trainern wurden zum Teil völlig neue Blickwinkel auf das Spiel und das Training vermittelt. Auch als Autor von Schachbüchern genießt Dorfman höchstes Ansehen. „Die Schachmethode“ und „Der kritische Augenblick“ sind Standartwerke der Trainerliteratur. Der Schachclub Jenbach und der Tiroler Präsidenten Hans-Peter Haspinger konnten den Teilnehmern ein sehr gutes Trainingsumfeld bieten. Am Samstagabend leitete Organisator IM Harald Schneider-Zinner ein Trainerworkshop. Neue Methoden des Visualisierungstrainings wurden vorgestellt und über das Berufsfeld der „Freizeitpädagogen“ berichtet. A-Trainer Martin Egger informierte über die Schachsportschule Neumarkt. (wk, Text/Info: Harald Schneider-Zinner)
Vom 4. - 6. 11. fanden die Runden 4-7 der 2. Bundesliga-West in Hohenems statt.
Ein Bericht findet sich unter der Rubrik Bundesliga.
Bereits in der ersten Oktoberhälfte starteten die Mannschaften der 2. Bundesliga West in die neue Saison. Absam unterstrich seine Ambitionen auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga mit dem Einsatz
von vier Großmeistern in den drei Auftaktrunden. Dieses Quartett punktete kräftig und bescherte den Tirolern die Tabellenführung (6 Mannschaftspunkte). Falls Absam weiterhin seine spielstarken
Legionäre ans Brett bringt, sollte es diesmal mit dem Titel klappen. Nur zwei Runden wurden am ersten Spieltermin der 2. Bundesliga Ost gespielt. Mit 4 Mannschaftspunkten führen Husek Wien und
Wulkaprodersdorf. Da sich viele Teams an den vorderen Brettern noch verstärken können, ist es hier schwer, Prognosen über den Titelkampf abzugeben. Mittlerweile erfolgte auch der Auftakt der 2.
Bundesliga Mitte. Nach drei Runden führen Wolfsberg und etwas überraschend St. Valentin mit je 6 Mannschaftspunkten. Mit den drei starken Großmeistern an den vorderen Brettern sollte Wolfsberg
der Favorit auf den Titel sein. Jedoch unternimmt auch Ansfelden - verstärkt mit GM Babula - einen neuerlichen Anlauf auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Ein Top-Resultat gelang Martin
Neubauer, der ebenso wie in der Deutschen Bundesliga gegen drei Großmeister 2,5 Punkte erzielte. Trotzdem liegt sein Verein St. Veit mit 0 Mannschaftspunkten gemeinsam mit Austria Graz am
Tabellenende. (em)
schachbundesliga.at, Ergebnisse bei chess-results: 2.
Bundesliga West, 2. Bundesliga Ost, 2. Bundesliga Mitte